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Elemente
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Wird
von den Elementen gesprochen, fallen einem auf Anhieb meistens die bekannten
vier ein:
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Erde,
Luft,
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Feuer
& Wasser
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| Diese Elemente begegnen uns täglich in verschiedenster Weise und Form, meist ist man sich des Kontaktes mit Ihnen gar nicht mehr bewußt bzw. nimmt ihn nicht mehr wahr. Nimmt man sich jedoch einen Moment Zeit und schaut sich bewußt um oder denkt nach, kommen die „besonderen“ Augenblicke wieder zum Vorschein, wie beispielsweise, das Geräusch der Brandung am Meer, das Murmeln eines Baches, den Schein und die Wärme eines Lagerfeuers, die klare erfrischende Luft nach einem Regen, eine sanfte Brise im Sommer oder ein Sturm... Augenblicke wo man einem Element sehr nahe war und es einen tief im Inneren berührt hat. Für die naturverbundenen Völker oder beispielsweise die alten Druiden sind diese „Dinge“ lebendige Wesen und der Kontakt bzw. die Kommunikation mit Ihnen ist sehr wichtig. Jedes Element ist von entsprechenden Wesen beseelt und jedes Element hat bestimmte Eigenschaften. Durch die Kommunikation mit den Elementen werden diese zu Hilfe gerufen bei Ritualen, im alltäglichen Leben und zur Heilung von Krankheiten um einige Beispiele zu nennen. Jedes Element hat bestimmte Eigenschaften und wir für bestimmte Aufgaben gerufen und um Hilfe gebeten. Daher ist es wichtig, sich zuerst mit den Elementen und Ihren zahlreichen Facetten vertraut zu machen. | ||
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Luft
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| Luft
ist das Element des Intellekt, der gedanklichen (mentalen) Ebene, es steht
ebenso für die Kommunikation. Seine Wesenheiten sind die Sylphen (Luftgeister)
zarte, fast durchsichtige Wesen einem Windhauch gleich, ständig in Bewegung.
Dabei sollten wir niemals vergessen, daß dieser Windhauch zum zerstörerischen Orkan werden kann, der alles mit und vor sich her weht. Das Element ist allgegenwärtig und doch für das bloße Auge unsichtbar, ungreifbar. Fehlt es bemerken wir es dennoch umgehend, gibt es uns den Lebens notwendigen Atem. In uns selbst ist das Element Luft im Bereich des Hals-Brustraum(Lunge) gegenwärtig, es wird benötigt zur Sprachmodulation, trägt den Schall zum Ohr und so unsere Gedanken zu anderen. Um die Luft bewußt zu erleben und sich mit dem Element vertraut zu machen empfehlen sich zum Beispiel „Atemübungen“: Mit geschlossenen Augen bewußt ein~ und ausatmen. Fühlen wie die Luft in den Körper, die Lunge hineinströmt, diese füllt und anschließend wieder hinausströmt. Diese Übung kann und sollte man an verschiedenen Orten, wie z. B. im Wald, am Strand, auf einem Berg oder auch daheim machen. Dabei versuchen möglichst viele verschiedene Eindrücke wahrzunehmen und „festzuhalten“. |
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Meditationsvorschlag
für das Elementar:
Luft |
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| Stelle
Dir vor, Du stehst auf einem Hügel weit oben über Dir der blaue Himmel und
ein leichter Hauch weht um Dich herum. Du legst Dich auf den weichen Rasen am Gipfel des Hügels über Dir der klare blaue Himmel über den zarte weiße Wölkchen ziehen. Löse Dich von dem Hügel und springe auf eine der Wölkchen. Lasse Dich mit der Luftströmung davon tragen. Gib Dich dem Gefühl des dahingleiten, getragen werden hin. Sollten noch Gedanken in Dir emporsteigen, so lege sie ebenfalls auf eine Wolke und laß sie davon treiben. Blicke Dich um und versuche Kontakt zu den Sylphen aufzunehmen, in dem Du Ihnen aus Deinem Herzen Liebe und Zuneigung entgegen schickst und genieße es in Ihrem Kreis zu schweben. Vielleicht haben Sie eine spezielle Botschaft für Dich. Ansonsten genieße das Gefühl und laß Dich vom Wind tragen. Nach einer Weile merkst das Du langsam „schwerer“ wirst und beginnst zu Boden zu sinken. Im langsamen Gleitflug wie eine Feder gleitest Du hinab um sanft auf der Wiese, von welcher Du gestartet bist, wieder zu landen. |
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Feuer
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Das Element Feuer steht für Antriebskraft, es ist der „zündende Funke“ und
für Transformation, es ist unserer spirituellen Ebene zugeordnet. Körperlich nutzen wir die Kraft des Feuers z.B. durch unsere Verdauung von Nahrung (Magen/Darmbereich, sowie Leber und Galle) zur Gewinnung von Energie z.B. in Form von unserer Körperwärme. Wir nutzen diese Transformationskraft in dem wir etwas symbolisch ins Feuer geben um es zu wandeln. Ihm zugeordnete Wesenheiten sind die Feuersalamander, kleine flinke Echsen, welche die Farbe des Feuers tragen. In der physischen Ebene haben wir auf verschiedenste Arten Kontakt mit diesem Element, sei es beim Anblick einer brennenden Kerze, Kamin~ oder Lagerfeuer, oder die Glut beim Entzünden der Räucherkohle für ein Ritual. In diesen Formen läßt es bereits erahnen welches Kraftpotential in ihm steckt, welche nur schwer bis gar nicht zu kontrollieren ist. Mitunter wird uns diese Kraft in Form von Waldbränden, Vulkanausbrüchen vor Augen geführt. Wir können die Flammen sehen und die ausstrahlende Wärme spüren, dadurch ist es ein sehr „greifbares“ Element. Um sich dem Element zu nähern kann man bewußt die Flamme einer brennenden Kerze betrachten und Eindrücke aufnehmen. Welche Farben sind zu sehen? Ab welcher Entfernung spüre ich die Wärme, wann wandelt sich die leichte Wärme in Hitze usw. Hier kann man noch einen Schritt weiter gehen und versuchen das Feuer in sich selbst zu spüren, das kraftvolle pulsieren des Blutes im eigenen Körper, sowie sich bewußt auf seine eigene Körperwärme konzentrieren, diese bewußt erleben |
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Meditationsvorschlag
für das Elementar:
Feuer |
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| Beginne
damit Dir vorzustellen an einem offenen Feuer, am besten ein Lagerfeuer,
zu sitzen. Du hörst das prasseln, knistern und knacken der Flammen, kannst
die Wärme spüren und den würzigen Holzrauch riechen. Verschmelze mit dem Feuer und wandere in sein tiefste innere, die rote Glut. Nimm die Lebendigkeit des Feuers um Dich herum wahr und Du wirst die Salamander treffen, welche in ihrer wendigen, lebendigen Art ständig züngelnd und zuckend im Kern des Feuers tanzen. Versuche Kontakt mit Ihnen aufzubauen, lausche ob sie vielleicht eine Botschaft für Dich speziell haben. Bedanke Dich für Ihre Gastfreundschaft. Anschließend verlasse den inneren Kern des Feuers, steige zu den kühleren Flammenspitzen, löse Dich von dort als wirbelnder Funken und komme in Deine Ausgangsposition am Feuer sitzend ins Hier und Jetzt wieder zurück. |
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Wasser
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| Wasser
ist Sinnbild für unsere Emotionen, da dieses Element ständig in Bewegung
ist. Viele unserer sprachlichen Ausdrücke zeigen ganz klar den Bezug des
Wassers zu unseren Gefühlen und wie z.B.: „Ich habe Tränen gelacht“ Ebenso körperlich verleihen wir mit Hilfe des Wasser unsere Gefühlen Ausdruck, unsere Tränen fließen vor Freude sowie Trauer. Undinen, eine andere Bezeichnung für Wasserfrau oder Nixe, sind die Wesenheiten, welche zu diesem Element gehören. Sie sind fast immer weibliche scheinende zarte Wesen, die an eine Mischung aus Fisch und Wasserpflanzen erinnern. Um dieses Element zu spüren und zu erleben empfiehlt es sich an einen kleinen Bachlauf zu setzen oder einen See, Strand. Schließe die Augen und lausche den Geräuschen und nimm sie tief auf. Tauche die Fingerspitzen in das Element und erlebe bewußt wie es sich anfühlt, feucht? Kühl? Ebenso kann man sich in den Regen stellen und Wasser bewußt erleben, wie es feucht am eigenen Körper herab rinnt. Erspüre das Element im eigenen Körper, öffne die Augen und nimm das Element zuletzt noch sichtbar intensiv wahr. |
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Meditationsvorschlag
für das Elementar:
Wasser |
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| Stelle
Dir vor Du sitzt vor einer Quelle, sanft und leise plätschert das Wasser
aus einem Stein in einen kleinen Teich? Ein Nebel aus feinsten Wassertröpfchen, verschleiert die Sicht und gibt dem Ort den Anschein von Zeit und Raum unberührt zu sein. Tauche die Hand in das Wasser um eins mit ihm zu werden und versuche Kontakt mit den Undinen zu erhalten. Vielleicht zeigen Sie Dir die Lebendigkeit, Spritzigkeit des Wassers oder reisen mit Dir zusammen über den Strom ins Meer. Bedanke Dich für die Gastfreundschaft bei den Undinen und empfinde die belebende Frische und Leichtigkeit ihres Elementes. Fühle wie Du mit der Gischt als funkelndes Wassertröpchen wieder empor gewirbelt wirst. Du fällst zurück zur Erde und bist an dem Platz neben der Quelle wo Du Deine Reise gestartet hast. |
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Erde
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| Erde
steht für Beständigkeit, Festigkeit, der sog. Boden unter den Füßen. In
unserem Körper können wir sie als „Schwere“ durch die Erdanziehungskraft
fühlen, oder Skelett welches uns Festigkeit verleiht. Die Wesenheiten der Erde sind die Gnome, kleine kugelige Wesen welche Kompakt und fest wirken, scheinbar als wenn sie selbst durch und durch aus dem Element welches sie vertreten bestehen. Zum Erfassen ist die Erde das einfachste Elemente da war sie richtig in die Hand nehmen und spüren können. Und genau dabei können wir die vielen Feinheiten entdecken, welche dieses Element ausmachen. Einmal können wir dunkle Krümel feuchter Erde zwischen den Fingern verreiben, Sand, Lehm... alles verschiedene „Gesichter“ des Elementes Erde oder wir gehen barfuß über eine Wiese, Waldboden oder Strand. Eine weitere gute „Übung“ zum spüren der Erde ist sich flach auf den Rücken legen und sich ganz dem Gefühl der Schwere und Anziehung hingeben. |
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Meditationsvorschlag
für das Elementar:
Erde |
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| Stelle
Dir vor an einen Baum gelehnt zu sitzen. Du wirst eins mit dem Baum und
gehst durch das innere in die Wurzeln in die Erde. Du durchdringst die verschiedenen Erdschichten, wie z. B. Lehm, Sand, umgehst Hindernisse wie Steine und erreichst den dunklen Mutterboden. Immer tiefer dringst Du in die Erde ein und die ehemals starken Wurzeln werden immer feiner bis Du aus der Spitze des feinen Wurzelgeflecht direkt in die dunkle Erde eindringst. Zwischen den einzelnen Wurzelfäden kannst Du kleine Nischen entdecken, in denen die Gnome leben. Versuche mit den Gnomen Kontakt aufzunehmen, vielleicht haben Sie eine wichtige Nachricht für Dich. Ansonsten verweile ein bisschen, nimm die Atmosphäre, Kraft und Geborgenheit in Dich auf. Bedanke Dich zum Abschluß bei den Gnomen für den Einblick in Ihr Element und schlüpfe zurück in die Wurzelfäden, den Baum hinauf und über eine Blattpore wieder hinaus. Anschließend befindest Du Dich dort an dem Baum lehnend sitzend, von wo aus Du die Reise begonnen hast. |
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| Nachdem man sich jetzt mit den einzelnen Element vertraut gemacht hat, ist es leichter sie zur Unterstützung in einen Kreis bei einem Ritual zu rufen. Hier gibt es viele Möglichkeiten der Anrufung und jeder muß für sich die passenden Worte, Gesten und Bilder finden um den Kontakt herzustellen, als Anregung für solche Anrufungen für sich alleine möchte ich gerne noch zwei Beispiele geben. | ||
| Zu Beginn mit leicht gespreizten Beinen aufstellen und beide Arme seitlich zum Boden mit nach unten geöffneten Handflächen um die Erde zu rufen. | ||
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„Ich
rufe die Erde unter meinen Füßen“
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| Anschließend nehme ich den linken Arm gestreckt nach oben, mit der geöffneten Handfläche zum Himmel um die Luft anzurufen. | ||
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„Ich
rufe die Luft über mir“
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| Jetzt nehme ich beide Arme angewinkelt an meine Seite und wende die linke Handfläche zum Boden und drehe die Rechte nach oben zur Anrufung des Wassers. | ||
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„Ich
rufe die Wasser die neben mir fließen“
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| Zum Abschluß nehme ich die Hände mit den offenen Handflächen zu einander zeigend vor den Körper um das Feuer zu rufen. | ||
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„Ich
rufe die Feuer in mir“
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| In
jeder Position, welche ich für die Anrufung des jeweiligen Elementes
einnehme, visualisiere ich die Empfindungen, Bilder, die ich persönlich
mit dem jeweiligen Element verbinde. Diese "Bilder" habe ich mir
durch die oben erwähnten Übungen und Meditationsvorschläge
erarbeitet. Mit Hilfe dieser "Bilder" bin ich in der Lage die Kraft der Elemente zu mir zu rufen und kann Ihr Eintreffen und Ihre Anwesenheit spüren. |
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Die zweite
Anrufung wurde auf einer Vorlesung von Vicky Gabriel, durch Ihren Mann
William Andersson vorgestellt. |
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